Mobilität

Entdeckungstouren auf zwei Rädern – mit Radreisen erfahren Touristen Länder aus einer einzigartigen Perspektive

(Juni, 2017) Aktivurlaube sind erholsamer als ein Urlaub am Strand. Darauf weist eine Studie des Zentrums für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln hin. Angebote macht z.B. der Veanstalter Gebeco. Abseits der üblichen Touristenpfade erleben die Radreisenden Länder aus neuen Blickwinkeln und stärken zusätzlich noch ihre eigene Gesundheit. Wer beim Radeln etwas mehr Komfort wünscht, wählt einfach ein E-Bike für die Reise aus. Je nach Anforderungsniveau der Radreise werden durch die individuelle Wahl zwischen Tourenrad und E-Bike, Konditionsunterschiede einfach ausgeglichen. So können auch weniger gut trainierte Radfahrer die Reise in vollen Zügen genießen. Wem das Radeln trotzdem zu anstrengend wird, hat die Optionen entweder das Rad zu wechseln oder an Bord des Begleitfahrzeugs die Reise fortzusetzen. Alle Reisen sind im Reisebüro und im Internet buchbar – z.B. eine Reise im September nach Sizilien:

Ostsizilien – das Land, wo die Zitronen blühen Vorbei an Weinbergen, leuchtenden Zitronengärten und Olivenhainen oder leicht bergab entlang des Ätnas: Auf der 7-Tage-Erlebnisreise entdeckt die Gruppe den malerischen Osten Siziliens auf zwei Rädern. Nach einer Besichtigungstour durch die barocke Altstadt Catanias, einem UNESCO-Weltkulturerbe, fährt die Gruppe mit dem Bus auf das Dach Siziliens: den ewig brodelnden Ätna. Von dort oben führt die Radtour bequem auf einer gut ausgebauten Straße hinab und kreuzt dabei jüngere Lavaströme. Im Naturpark Alcantara führt die qualifizierte Reiseleitung die Gruppe auf einer Radstrecke durch ein grünes, liebliches Tal entlang von
Zitronen- und Olivenhainen. Auf kleinen Nebenstraßen geht es meist sacht bergab Richtung Küste. Idyllisch an der Küste gelegen wartet hier die jahrtausendealte Stadt Taormina auf die Gruppe. Vom weltberühmten Theater, hoch über dem Meer, genießen die Radreisenden den bekanntesten Postkartenblick Siziliens. Nach einer Besichtigung des antiken Erbes der Stadt Syrakus geht es mit dem Rad zu dem mystischen Quellheiligtum des Flusses Ciane und einem Mittagessen auf einem Landgut inmitten von Orangenplantagen. Die Gruppe radelt nach
Noto Antica und bestaunt die Ruinen der mehr als 2.000 Jahre alten Stadt, die 1693 von einem Erdbeben komplett zerstört wurde. Ein Glanzpunkt europäischen Barocks offenbart sich in der Stadt Noto, der Nachfolgerin Noto Anticas. Wer noch mehr von Sizilien erleben möchte, bucht gleich eine Anschlussreise durch Westsizilien dazu; natürlich auch mit dem Rad oder E-Bike.

„Ostsizilien – das Land wo die Zitronen blühen“, Gebeco Länder erleben
7-Tage-Erlebnisreise ab 1.995 € inkl. Flüge
Link zur Reise: www.gebeco.de/235h400
Termine: 10.09.-16.09., 24.09.-30.09., 08.10.-14.10.2017

Reise-Alternativen per Vespa, Schiff oder Luxus-Zug

(Juni, 2017) Es muss nicht immer der Pkw sein: Wer für den Urlaub eine Rundreise plant, kann dies auch auf komfortable Weise im Luxuszug oder auf einem Flusskreuzfahrtschiff tun. Der Südeuropa-Spezialist OLIMAR Reisen hat einige Ideen für Spanien, Portugal und Italien zusammengestellt. Hier ein Auszug aus dem aktuellen Programm.

Das UNESCO-Weltkulturerbe Dourotal

Kennzeichen des portugiesischen Dourotals sind steile Hänge und grandiose Weinterrassen, nicht umsonst zählt die Region zum UNESCO-Weltkulturerbe. OLIMAR Gäste entdecken auf der achttägigen Flusskreuzfahrt auch die Schönheit der Architektur Portos und lassen sich in den reizvollen Städten des portugiesischen Hinterlandes ins Mittelalter entführen. Im spanischen Salamanca hält das Schiff für einen kurzen Kulturbesuch. Reisetermine 2017: zahlreiche zwischen bis November.

Im El Transcantábrico Gran Lujo durch Nordspanien

Der Transcantábrico Gran Lujo mit seinen eleganten Pullmanwagen von 1923 sowie 14 Suiten ist einer der luxuriösesten Züge unseres Kontinents, seine Salons sind wahre Schmuckstücke der Eisenbahngeschichte. Hier genießen Gäste in einzigartigem Ambiente die landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte Nordspaniens (von Bilbao bis Galicien), wobei alle Ausflüge/Besichtigungen und Mahlzeiten bereits im Reisepreis enthalten sind. Reisetermine 2017: zahlreiche, Abfahrten zwei Mal im Monat. Weitere Informationen enthält die Seite olimar.com/scqx01.

La Bella Italia mit der Vespa

Eine reizvolle Alternative zu den herkömmlichen Mietwagen-Rundreisen sind Touren mit der Vespa durch die Regionen Gardasee, Piemont, Toskana, Apulien oder Umbrien. Von einem Standort aus unternehmen OLIMAR Gäste erlebnisreiche Tagesausflüge. Ein Navigationssystem sowie sorgfältig ausgearbeitete Routenvorschläge führen auf den schönsten Panoramastrecken zu sehenswerten Zielen. Dabei können die Fahrer Details aus einem ausführlichen Road Book entnehmen, das auch zahlreiche Empfehlungen zu den Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Weingütern u. v. m. beinhaltet. Reisetermine 2017: bis 15. November, Anreise täglich möglich.

Mobilität ohne privates Auto – BMW unterstützt Paradigmenwechsel von der auto- zur menschengerechten Stadt

(16-7-2015) Für BMW ist Carsharing mit Elektromobilen eine wichtige Säule, um urbane Mobilität nachhaltig mitzugestalten, Verkehr zu reduzieren und einen Beitrag zu mehr Lebensqualität in der Stadt zu leisten. Das vermeldet das Unternehmen in einer aktuellen Presseerklärung.

Um dieses Ziel gemeinsam mit den Städten erreichbar zu machen, habe BMW das „Kompetenzzentrum Urbane Mobilität“ gegründet. Ein hier zusammengeführte Expertenteam entwickele gemeinsam mit den Städten und relevanten Interessensgruppen „nachhaltige Konzepte für zukünftige Mobilität in urbanen Räumen“. Gleichzeitig stünden ab sofort in Deutschland 100 rein elektrisch angetriebene BMW i3 für die DriveNow Carsharing Kunden in Berlin, Hamburg und München zur Verfügung. In London erfolgte die Einflottung des BMW i3 bei DriveNow bereits im Mai. Weitere Städte in Deutschland und Europa sollen zeitnah folgen.

DriveNow habe in den vergangenen vier Jahren nach Auskunft von BMW bereits mehr als 470 000 Kunden weltweit gewinnen können, davon rund 430 000 in Deutschland und 120 000 in Berlin. Seit 2013 waren in München und Berlin im Rahmen der Forschungsprojekte WiMobil und ePlan 60 rein elektrische BMW ActiveE bei DriveNow im Einsatz. Sie hätten sich im Alltagseinsatz hervorragend bewährt und würden jetzt durch 40 BMW i3 in Berlin und jeweils 30 BMW i3 in Hamburg und München ersetzt.

„Unsere Kunden haben den BMW ActiveE ebenso gern genutzt wie die konventionellen Fahrzeuge unserer Flotte“, sagt Nico Gabriel, Geschäftsführer von DriveNow. „Wir konnten dadurch jeden Monat etwa 3 000 Menschen zum ersten Mal ein rein elektrisches Fahrzeug fahren lassen und so für die Elektromobilität begeistern. Die Einführung des BMW i3 in unsere Flotte ist der logische Schritt, dem bereits in Kürze weitere in Deutschland, Europa und weltweit folgen werden“, ergänzt Gabriel.

Elektrisches Carsharing als Katalysator für Elektromobilität

Für BMW zählt aber auch, dass elektrisches Carsharing eine wichtige Funktion hat, die Elektromobilität in Deutschland generell voranzubringen. Elektrische Carsharing-Fahrzeuge trügen dazu bei, dass Ladesäulen in den Städten stärker ausgelastet und vorhersagbar genutzt werden. Das führe dazu, dass Elektromobilität für die Bevölkerung rasch sichtbar und einfach zugänglicher wird, im Alltag dazugehört und aus der Nische geholt wird. Dadurch würden Barrieren abgebaut und der Zugang zur Elektromobilität erleichtert.

Volvo V 60 T5 – eine sportliche Limousine als Kombi

(April 2015) Wir haben den Volvo V 60 T5 Ocean Race auf einer Testfahrt zum Gardasee ausprobiert. Lesen Sie das Ergebnis. [zum Autotest-Artikel]

E-Tankstellen für alle Autobahn-Raststätten in Deutschland

(Dezember 2014) Zwar ist die Bundesregierung von ihrem Ziel, 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen zu haben, noch weit entfernt, aber mit dem Vorstoß von Verkehrsminister Dobrindt, die E-Tankstellen massiv auszubauen, will man anscheinend doch noch etwas unternehmen, um diesem Ziel näher zu kommen, nachdem sich die Regierung im Gegensatz zu anderen Ländern nach wie vor strikt weigert, die Anschaffung eines E-Fahrzeugs zu bezuschussen.

Nach Dobrindts Wünschen sollen bis 2017 an allen Autobahn-Raststätten E-Tankstellen installiert sein, die das Fahren mit einem E-Auto auch über lange Strecken ermöglichen sollen. Künftig solle es möglich sein, mit einem Elektrofahrzeug von der Nordsee bis an die Zugspitze zu fahren, so Dobrindt im Interview mit der Passauer Neuen Presse. Der Ausbau der Tankstellen werde entsprechend bezuschusst.