Mobilität

Mobilität ohne privates Auto – BMW unterstützt Paradigmenwechsel von der auto- zur menschengerechten Stadt

(16-7-2015) Für BMW ist Carsharing mit Elektromobilen eine wichtige Säule, um urbane Mobilität nachhaltig mitzugestalten, Verkehr zu reduzieren und einen Beitrag zu mehr Lebensqualität in der Stadt zu leisten. Das vermeldet das Unternehmen in einer aktuellen Presseerklärung.

Um dieses Ziel gemeinsam mit den Städten erreichbar zu machen, habe BMW das „Kompetenzzentrum Urbane Mobilität“ gegründet. Ein hier zusammengeführte Expertenteam entwickele gemeinsam mit den Städten und relevanten Interessensgruppen „nachhaltige Konzepte für zukünftige Mobilität in urbanen Räumen“. Gleichzeitig stünden ab sofort in Deutschland 100 rein elektrisch angetriebene BMW i3 für die DriveNow Carsharing Kunden in Berlin, Hamburg und München zur Verfügung. In London erfolgte die Einflottung des BMW i3 bei DriveNow bereits im Mai. Weitere Städte in Deutschland und Europa sollen zeitnah folgen.

DriveNow habe in den vergangenen vier Jahren nach Auskunft von BMW bereits mehr als 470 000 Kunden weltweit gewinnen können, davon rund 430 000 in Deutschland und 120 000 in Berlin. Seit 2013 waren in München und Berlin im Rahmen der Forschungsprojekte WiMobil und ePlan 60 rein elektrische BMW ActiveE bei DriveNow im Einsatz. Sie hätten sich im Alltagseinsatz hervorragend bewährt und würden jetzt durch 40 BMW i3 in Berlin und jeweils 30 BMW i3 in Hamburg und München ersetzt.

„Unsere Kunden haben den BMW ActiveE ebenso gern genutzt wie die konventionellen Fahrzeuge unserer Flotte“, sagt Nico Gabriel, Geschäftsführer von DriveNow. „Wir konnten dadurch jeden Monat etwa 3 000 Menschen zum ersten Mal ein rein elektrisches Fahrzeug fahren lassen und so für die Elektromobilität begeistern. Die Einführung des BMW i3 in unsere Flotte ist der logische Schritt, dem bereits in Kürze weitere in Deutschland, Europa und weltweit folgen werden“, ergänzt Gabriel.

Elektrisches Carsharing als Katalysator für Elektromobilität

Für BMW zählt aber auch, dass elektrisches Carsharing eine wichtige Funktion hat, die Elektromobilität in Deutschland generell voranzubringen. Elektrische Carsharing-Fahrzeuge trügen dazu bei, dass Ladesäulen in den Städten stärker ausgelastet und vorhersagbar genutzt werden. Das führe dazu, dass Elektromobilität für die Bevölkerung rasch sichtbar und einfach zugänglicher wird, im Alltag dazugehört und aus der Nische geholt wird. Dadurch würden Barrieren abgebaut und der Zugang zur Elektromobilität erleichtert.

Volvo V 60 T5 – eine sportliche Limousine als Kombi

(April 2015) Wir haben den Volvo V 60 T5 Ocean Race auf einer Testfahrt zum Gardasee ausprobiert. Lesen Sie das Ergebnis. [zum Autotest-Artikel]

E-Tankstellen für alle Autobahn-Raststätten in Deutschland

(Dezember 2014) Zwar ist die Bundesregierung von ihrem Ziel, 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen zu haben, noch weit entfernt, aber mit dem Vorstoß von Verkehrsminister Dobrindt, die E-Tankstellen massiv auszubauen, will man anscheinend doch noch etwas unternehmen, um diesem Ziel näher zu kommen, nachdem sich die Regierung im Gegensatz zu anderen Ländern nach wie vor strikt weigert, die Anschaffung eines E-Fahrzeugs zu bezuschussen.

Nach Dobrindts Wünschen sollen bis 2017 an allen Autobahn-Raststätten E-Tankstellen installiert sein, die das Fahren mit einem E-Auto auch über lange Strecken ermöglichen sollen. Künftig solle es möglich sein, mit einem Elektrofahrzeug von der Nordsee bis an die Zugspitze zu fahren, so Dobrindt im Interview mit der Passauer Neuen Presse. Der Ausbau der Tankstellen werde entsprechend bezuschusst.