Mobilität

Fahrgemeinschaften sparen 1,6 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr

(Juni 2019) Die neue Studie „Zero Empty Seats“ zeigt die Umweltauswirkungen von Fahrgemeinschaften auf
1,6 Millionen Tonnen CO2 – das entspricht der Menge CO2, die ein Wald der Größe von 730.000 Fußballfeldern (5.200 km2) pro Jahr aufnehmen kann – wurden durch die Nutzung von BlaBlaCar 2018 gespart. Diese Zahl geht aus dem Bericht “Zero Empty Seats” hervor, einer globalen Studie über die Umweltauswirkungen von Fahrgemeinschaften. Die Studie von LeBIPE und BlaBlaCar zeigt die aktuellen und prognostizierten CO2-Einsparungen durch Fahrgemeinschaften. Dafür untersuchte Le BIPE, ein Mitglied der BDO Group, die realen Nutzungsdaten von BlaBlaCar über einen Zeitraum von 12 Monaten und befragte 6.884 BlaBlaCar-Mitglieder in acht Ländern*.
Die Deutschland-Ergebnisse
BlaBlaCar in Deutschland: 6,5 Mio. Mitglieder, Durchschnittsentfernung pro Fahrt beträgt 319 Kilometer
• 3,6 Personen pro Auto in Deutschland: so viel beträgt die durchschnittliche Fahrzeugbelegung mit BlaBlaCar in Deutschland gegenüber 1,5 Personen pro Auto ohne BlaBlaCar
• Effizienzsteigerung (gCO2/pkm): Der Einsatz von BlaBlaCar in Deutschland führt zu einer durchschnittlichen Einsparung von 18% an CO2-Emissionen im Vergleich zu der Alternative, die die Nutzer gewählt hätten, wenn es BlaBlaCar nicht gegeben hätte
• Fahrer sind häufig auch Mitfahrer: 19% der deutschen BlaBlaCar-Fahrer sind auch als Mitfahrer mit BlaBlaCar unterwegs – nur in Frankreich werden die Rollen öfter getauscht
• Verantwortungsbewusstsein: 22% der BlaBlaCar-Fahrer überprüfen den Reifendruck häufiger
Die wichtigsten Ergebnisse im Länder-Durchschnitt:
• 1,6 Millionen Tonnen CO2-Einsparung: So viel Emissionen wurden durch Fahrgemeinschaften in den acht befragten Ländern im Jahr 2018 gespart.
• 3,9 Personen pro Auto im Ländervergleich*: demgegenüber stehen 1,9 Personen pro Auto ohne BlaBlaCar.
• Passagiere pro Auto verdoppeln sich: Mit nur 1,6% mehr Fahrzeugen auf der Straße ermöglichen Mitfahrgemeinschaften den Transport von doppelt so vielen Personen im Auto (+210%) bei gleichzeitiger Reduzierung der CO2-Emissionen um 26%.
• Fahrgemeinschaften bewirken Verhaltensänderungen:
○ Führerschein: 28% der BlaBlaCar-Passagiere, die noch keinen Führerschein haben, verschieben ihre Fahrprüfung aufgrund der Möglichkeit Fahrgemeinschaften nutzen zu können.
○ Verkehrssicherheit: 22% der BlaBlaCar-Fahrer reduzieren ihre Geschwindigkeit bei Fahrgemeinschaften und erhöhen damit die CO2-Einsparungen.
• Bus-Routen mit enormen Potenzial: Mit einer durchschnittlichen Auslastung von 60% emittiert ein Bus noch weniger CO2 pro Personenkilometer als eine Fahrgemeinschaft (36 Gramm CO2 pro Personenkilometer, gegenüber 58 Gramm pro Personenkilometer für eine Fahrgemeinschaft). Die Einführung von BlaBlaBus wird einen wichtigen Beitrag zur CO2-Ersparnis von BlaBlaCar leisten.
„Um die Zukunft unserer Umwelt zu schützen, müssen wir jetzt aktiv werden. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass geteilte Mobilität den CO2-Fußabdruck des Verkehrs deutlich senken kann, ohne die Reisewünsche oder den Zugang zur Mobilität einzuschränken. BlaBlaCar setzt sich seit der Gründung dafür ein, die Anzahl der leeren Sitze auf der Straße zu reduzieren. Die Integration von Fernbussen wird unsere Bemühungen in diese Richtung weiter verstärken“, sagt Nicolas Brusson, CEO und Mitbegründer von BlaBlaCar.
Das Ziel: 6,4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr sparen
In Europa werden 78% aller Trips zwischen 100 und 800 Kilometer mit dem Auto gemacht. Die durchschnittliche Auto-Auslastung liegt bei nur 1,9 Personen – das bedeutet, dass in den meisten Autos noch drei Plätze frei sind. Die Leitfrage der Studie lautet: Wie kann BlaBlaCar die CO2-Emissionen im Straßenverkehr weiter reduzieren? Um diese Frage zu beantworten, werden vier Szenarien präsentiert, die auf laufenden Innovationen und Wachstumsprognosen der BlaBlaCar-Community basieren. Von Fahrgemeinschaften für den Pendelverkehr bis zu Algorithmen die Mitfahrgelegenheiten von der eigenen Haustür bis zum endgültigen Ziel ermöglichen, werden verschiedene Ansätze vorgeschlagen, um ab 2023 6,4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einzusparen.
*Brasilien, Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Russland, Spanien und Ukraine.
Methodik:
Die Umfrage basiert auf drei Informationsquellen:
• Umfrage unter 6.884 BlaBlaCar-Mitgliedern in 8 Ländern: Frankreich (1.064 Teilnehmer), Brasilien (558), Deutschland (1.204), Italien (1.162), Polen (679), Russland (674), Spanien (829) und Ukraine (714).
• Reale Nutzungsdaten über ein Jahr (1. Januar bis 31. Dezember 2018) für jedes Land (Quelle: BlaBlaCar).
• Externe Referenzdaten für jedes Land, einschließlich Energiemix, Energiequellen und CO2-Emissionen.

 Entdeckungstouren auf zwei Rädern – mit Radreisen erfahren Touristen Länder aus einer einzigartigen Perspektive

(Juni, 2017) Aktivurlaube sind erholsamer als ein Urlaub am Strand. Darauf weist eine Studie des Zentrums für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln hin. Angebote macht z.B. der Veanstalter Gebeco. Abseits der üblichen Touristenpfade erleben die Radreisenden Länder aus neuen Blickwinkeln und stärken zusätzlich noch ihre eigene Gesundheit. Wer beim Radeln etwas mehr Komfort wünscht, wählt einfach ein E-Bike für die Reise aus. Je nach Anforderungsniveau der Radreise werden durch die individuelle Wahl zwischen Tourenrad und E-Bike, Konditionsunterschiede einfach ausgeglichen. So können auch weniger gut trainierte Radfahrer die Reise in vollen Zügen genießen. Wem das Radeln trotzdem zu anstrengend wird, hat die Optionen entweder das Rad zu wechseln oder an Bord des Begleitfahrzeugs die Reise fortzusetzen. Alle Reisen sind im Reisebüro und im Internet buchbar – z.B. eine Reise im September nach Sizilien:

Ostsizilien – das Land, wo die Zitronen blühen Vorbei an Weinbergen, leuchtenden Zitronengärten und Olivenhainen oder leicht bergab entlang des Ätnas: Auf der 7-Tage-Erlebnisreise entdeckt die Gruppe den malerischen Osten Siziliens auf zwei Rädern. Nach einer Besichtigungstour durch die barocke Altstadt Catanias, einem UNESCO-Weltkulturerbe, fährt die Gruppe mit dem Bus auf das Dach Siziliens: den ewig brodelnden Ätna. Von dort oben führt die Radtour bequem auf einer gut ausgebauten Straße hinab und kreuzt dabei jüngere Lavaströme. Im Naturpark Alcantara führt die qualifizierte Reiseleitung die Gruppe auf einer Radstrecke durch ein grünes, liebliches Tal entlang von
Zitronen- und Olivenhainen. Auf kleinen Nebenstraßen geht es meist sacht bergab Richtung Küste. Idyllisch an der Küste gelegen wartet hier die jahrtausendealte Stadt Taormina auf die Gruppe. Vom weltberühmten Theater, hoch über dem Meer, genießen die Radreisenden den bekanntesten Postkartenblick Siziliens. Nach einer Besichtigung des antiken Erbes der Stadt Syrakus geht es mit dem Rad zu dem mystischen Quellheiligtum des Flusses Ciane und einem Mittagessen auf einem Landgut inmitten von Orangenplantagen. Die Gruppe radelt nach
Noto Antica und bestaunt die Ruinen der mehr als 2.000 Jahre alten Stadt, die 1693 von einem Erdbeben komplett zerstört wurde. Ein Glanzpunkt europäischen Barocks offenbart sich in der Stadt Noto, der Nachfolgerin Noto Anticas. Wer noch mehr von Sizilien erleben möchte, bucht gleich eine Anschlussreise durch Westsizilien dazu; natürlich auch mit dem Rad oder E-Bike.

„Ostsizilien – das Land wo die Zitronen blühen“, Gebeco Länder erleben
7-Tage-Erlebnisreise ab 1.995 € inkl. Flüge
Link zur Reise: www.gebeco.de/235h400
Termine: 10.09.-16.09., 24.09.-30.09., 08.10.-14.10.2017

Reise-Alternativen per Vespa, Schiff oder Luxus-Zug

(Juni, 2017) Es muss nicht immer der Pkw sein: Wer für den Urlaub eine Rundreise plant, kann dies auch auf komfortable Weise im Luxuszug oder auf einem Flusskreuzfahrtschiff tun. Der Südeuropa-Spezialist OLIMAR Reisen hat einige Ideen für Spanien, Portugal und Italien zusammengestellt. Hier ein Auszug aus dem aktuellen Programm.

Das UNESCO-Weltkulturerbe Dourotal

Kennzeichen des portugiesischen Dourotals sind steile Hänge und grandiose Weinterrassen, nicht umsonst zählt die Region zum UNESCO-Weltkulturerbe. OLIMAR Gäste entdecken auf der achttägigen Flusskreuzfahrt auch die Schönheit der Architektur Portos und lassen sich in den reizvollen Städten des portugiesischen Hinterlandes ins Mittelalter entführen. Im spanischen Salamanca hält das Schiff für einen kurzen Kulturbesuch. Reisetermine 2017: zahlreiche zwischen bis November.

Im El Transcantábrico Gran Lujo durch Nordspanien

Der Transcantábrico Gran Lujo mit seinen eleganten Pullmanwagen von 1923 sowie 14 Suiten ist einer der luxuriösesten Züge unseres Kontinents, seine Salons sind wahre Schmuckstücke der Eisenbahngeschichte. Hier genießen Gäste in einzigartigem Ambiente die landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte Nordspaniens (von Bilbao bis Galicien), wobei alle Ausflüge/Besichtigungen und Mahlzeiten bereits im Reisepreis enthalten sind. Reisetermine 2017: zahlreiche, Abfahrten zwei Mal im Monat. Weitere Informationen enthält die Seite olimar.com/scqx01.

La Bella Italia mit der Vespa

Eine reizvolle Alternative zu den herkömmlichen Mietwagen-Rundreisen sind Touren mit der Vespa durch die Regionen Gardasee, Piemont, Toskana, Apulien oder Umbrien. Von einem Standort aus unternehmen OLIMAR Gäste erlebnisreiche Tagesausflüge. Ein Navigationssystem sowie sorgfältig ausgearbeitete Routenvorschläge führen auf den schönsten Panoramastrecken zu sehenswerten Zielen. Dabei können die Fahrer Details aus einem ausführlichen Road Book entnehmen, das auch zahlreiche Empfehlungen zu den Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Weingütern u. v. m. beinhaltet. Reisetermine 2017: bis 15. November, Anreise täglich möglich.

 

Volvo V 60 T5 – eine sportliche Limousine als Kombi

(April 2015) Wir haben den Volvo V 60 T5 Ocean Race auf einer Testfahrt zum Gardasee ausprobiert. Lesen Sie das Ergebnis. [zum Autotest-Artikel]

E-Tankstellen für alle Autobahn-Raststätten in Deutschland

(Dezember 2014) Zwar ist die Bundesregierung von ihrem Ziel, 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen zu haben, noch weit entfernt, aber mit dem Vorstoß von Verkehrsminister Dobrindt, die E-Tankstellen massiv auszubauen, will man anscheinend doch noch etwas unternehmen, um diesem Ziel näher zu kommen, nachdem sich die Regierung im Gegensatz zu anderen Ländern nach wie vor strikt weigert, die Anschaffung eines E-Fahrzeugs zu bezuschussen.

Nach Dobrindts Wünschen sollen bis 2017 an allen Autobahn-Raststätten E-Tankstellen installiert sein, die das Fahren mit einem E-Auto auch über lange Strecken ermöglichen sollen. Künftig solle es möglich sein, mit einem Elektrofahrzeug von der Nordsee bis an die Zugspitze zu fahren, so Dobrindt im Interview mit der Passauer Neuen Presse. Der Ausbau der Tankstellen werde entsprechend bezuschusst.